Katalin Deér – «Elphinstone»

 

9. April – 20. Mai 2011

 
 

 
 

Katalin Deérs (*1965 in Palo Alto, USA, lebt und arbeitet in St. Gallen) Arbeiten schaffen Verbindungen zwischen Fotografie und Skulptur sowie Architektur. Die Künstlerin, die über die Bildhauerei zur Fotografie als bevorzugte künstlerische Technik gefunden hat, zeigt bei Hilfiker Kunstprojekte neue Werke zwischen einigen älteren Arbeiten, welche in einer installativen Anordnung die bemerkenswerte Bandbreite ihres Schaffens bezeugen: Klein- und sehr grossformatige stets analoge fotografische Abzüge finden sich neben – wiederum Fotos mit einbeziehenden – plastischen Arbeiten. Die häufig gewichtigen Materialien, welche die Künstlerin hierfür verwendet, sind Stuckmarmor, Holz und gegossenes Metall, aber auch Gips und Karton. Dabei wird der manchmal mehrfache Transfer von der Drei- in die Zweidimensionalität und umgekehrt erfahrbar, der wesentlich für Katalin Deérs Werk ist und dieses so einzigartig macht. Fotografische Abbildungen alltäglicher Gegenstände oder architektonischer Objekte werden hinsichtlich ihrer skulpturalen Qualität untersucht. Oberfläche, Tiefe und gewohnte Massstäbe behandelt die Künstlerin als Variablen und als über das fotografische Bild und das Fotopapier ständig zu befragende Dimensionen. Katalin Deér hat bereits zahlreiche Einzelausstellungen schweizweit und international bestritten, so zum Beispiel im Kunstverein Heilbronn, im Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt, wie auch im Atelier Amden. Daneben ist sie im Rahmen diverser Gruppenausstellungen in Erscheinung getreten, etwa in «PHOTODIMENSIONAL» im Museum of Contemporary Photography des Columbia College in Chicago oder aktuell in «Sehnsucht Süden» im Kunstmuseum St. Gallen. Soeben hat sie den Hochparterre-Preis für Fotografie im Bereich Architekturfotografie gewonnen. Damit steht die Künstlerin auf der Shortlist für den Swiss Photo Award der ewz-selection, der am kommenden 20. Mai verliehen wird.

 

HKP_Ausstellungstext Katalin Deér.pdf

 
 


 
 

Pressestimmen:

 

Presseartikel nlz140411.pdf