Miriam Sturzenegger – «Die Grundrisse des Denkens liegen tiefer»

 

7. September – 14. Oktober 2011

 
 

 
 

Für ihr subtiles Ensemble aus Zeichnung und räumlicher Komposition aus weissgetünchten Holztafeln im Rahmen der Jahresausstellung «Zentralschweizer Kunstszenen» im Kunstmuseum Luzern hat Miriam Sturzenegger (*1983 in Bern, lebt in Luzern) den dritten Hilfiker Kunstpreis verliehen bekommen. Nun zeigt sie in einer Einzelausstellung bei Hilfiker Kunstprojekte neue Arbeiten, in welchen sich das Korrespondieren von verschiedenen Medien und Materialien, das für ihr Schaffen kennzeichnend ist, wiederum vorzüglich beobachten lässt. Die für unsere Ausstellungsräume grösstenteils neu geschaffenen Werke zeugen vom starken Interesse der Künstlerin an Erosionen von Material, an Raum, an Körperlichem und Prozesshaft-Experimentellem. Im Titel der Ausstellung, «Die Grundrisse des Denkens liegen tiefer», klingt die zentrale Bedeutung sowohl der – physischen, an Geologisches gemahnenden – Schichtungen und Schichten als auch einer – geistigen oder gefühlsmässigen – «Innerlichkeit» im Werk Miriam Sturzeneggers an. Nach diversen Gruppen- sowie Einzelausstellungen ist Miram Sturzenegger gegenwärtig auch in der thematischen Gruppenausstellung «Science & Fiction» im Kunstmuseum Solothurn mit einer grossen installativen Arbeit vertreten.

 

HKP_Ausstellungstext Miriam Sturzenegger.pdf